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Die Aufstiegskämpfe gegen Basel und Singen konnte man klar gewinnen und stieg in die damalige Verbandsliga auf. Schon ein Jahr später errang der ASV die Vizemeisterschaft hinter Triberg, einem Rivalen, dem man in den kommenden Jahren noch oft gegenüber stehen sollte. Von nun an ging es mit dem ASV Urloffen stetig bergauf. 1975 Meister der Verbandsliga und erneuter Aufstieg in die Badenliga. Im Jahre 1976 kämpfte man bereits in der Regionalliga und wurde ein Jahr später Regionalligameister. Beim Aufstiegskampf in die Bundesliga musste man allerdings der Mannschaft aus Bad Reichenhall der Vortritt gelassen werden. Doch schon beim zweiten Anlauf im Jahre darauf klappe es. gegen den erfolgreichen bayrischen Gegner Anger blieb man im Aufstiegskampf siegreich und stieg also im Jahre 1978 in die 1. Bundesliga auf. Dieses Jahr wurde gekrönt durch den Gewinn der gesamtdeutschen Regionalliga-Meisterschaft.
Nach 12-jähriger Zugehörigkeit in der höchsten deutschen Ringerklasse wurde der Zuschauerzuspruch, trotz des dritten Platzes in der Saison 1989/90 im Gesamtklassement, immer geringer. Somit war der ASV Urloffen gezwungen, in der darauf folgenden Runde 1990/91 den Weg in die 2. Bundesliga anzutreten. So hart diese Entscheidung aus sportlicher Hinsicht auch war, so notwendig war sie aus wirtschaftlicher Sicht. Ohne den notwendigen Zuschauerzuspruch kann kein absoluter Spitzensport geboten werden.
Natürlich wurde diese Entscheidung immer wieder diskutiert und man stieß zum teil auf harsche Kritik. Doch der 2. Tabellenplatz mit einer verjüngten Mannschaft in der Saison 1991/92 strafte jene Kritiker Lügen, die meinten, der Sturz ins Bodenlose - also Ober- oder Verbandsliga - wäre unaufhaltsam. In den folgenden Jahren gelang es in geradezu vorbildlicher Wiese, junge Ringer aus den eigenen Reihen in die erste Mannschaft zu integrieren.
Als der deutsche Ringerbund im Jahre 1995 eine Umstrukturierung der Ligen vornahm und eine Neugeschaffene Regionalliga einführte, musste der ASV in den Notwendiggewordenen Relegationskämpfen mitringen. Großes Verletzungspech war mit ausschlaggebend für den erneuten Abstieg. Doch auch diese unvorhergesehene Situation warf die Verantwortlichen nicht aus der Bahn. Sportlich fair beendete man die Verbandsrunde und rang letztjährig immer in einer Spitzengruppe der Regionalliga mit
Die größten Erfolge in der Vereinsgeschichte erzielte der ASV Urloffen aber ei Einzelmeisterschaften. Hier waren sicherlich die Welt- und Europameistertitel, sowie der Gewinn der Silbermedallie bei den Olympischen Spielen in Los Angeles von unserem Martin Knosp die Krönung der erzielten Einzelleistungen. Aber auch viele andere Ringer aus dem Urloffener Lager standen bei Meisterschaften verschiedenster Art auf dem "Treppchen".
Als 1991 anlässlich der 70-Jahrfeier verdiente Mitglieder vom ASV-Vorsitzenden Schindler geehrt wurden, erhielten die damals noch lebenden Ehrenmitglieder eine wunderschön gravierte Kupfertafel.
Der 1996 fertig gestellte Zeltplatz, der heute schon ein fester Bestandteil ist, war Anlass für das 75-jährige Vereinsjubiläum. Anlässlich dieser Feier, wurden zahlreiche Mitglieder vom ASV durch den Präsidenten des Südbadischen Ringerverbandes Heinrich Riesterer, mit der Ehrennadel für verdienstvolle Mitgliedschaft im Südbadischen Verband geehrt.
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