Für die Zweite Mannschaft der Hornets stand das vergangene Wochenende im Zeichen eines Doppelkampftages. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag kamen die Gegner vom Hochrhein.
Am Samstag gastierte der ungeschlagene Tabellenzweite, die RG Hausen-Zell in der ASV-Arena. Hausen-Zell kam nach Urloffen, um der eigenen Siegesserie einen weiteren Sieg gegen die Meerrettichdörfler hinzuzufügen. Aus Respekt vor den Hornets traten die Wiesentäler deshalb in Bestbesetzung an. Den Kampf eröffnete Arne Zettwoch gegen Vladimir Mandalov. Der junge Hornet hatte in diesem Kampf nichts zu bestellen. Nach knapp 40 Sekunden stand der Überlegenheitssieg des Hausen-Zeller fest (0:4).
Aram Shikho, eigentlich ein Freistilspezialist, trat stilartverkehrt gegen Maximilian Mond an. Shikho kontrollierte den Kampf gegen den ausgewiesenen Greco Spezialisten, welcher 2016 und 2019 in seiner Altersklasse jeweils Deutscher Meister wurde. Mit 5:1 erkämpfte der Urloffener damit zwei wichtige Punkte für die Hornets. Dies sollte sich am Ende nochmals sehr bezahlt machen (2:4)
Gegen den gut aufgelegten Dominik Gleichweit startete Florian Ludwig sehr stark in den Kampf. Berits nach knapp 2 Minuten führte der Urloffener mit 9:0 Punkten. Dann verlor Ludwig den ringerischen Faden, und innerhalb von 90 Sekunden hatte Gleichweit den Kampf gedreht. Beim Stand von 9:15 für den Hausen-Zeller wurde der junge Hornet zum Entsetzen der Trainerbank geschultert. Aus einem vermeintlichen Sieg wurde somit eine deutliche Niederlage. (2:8).
Andrej Schwarzkopf brachte die Hornets in der Gewichtsklasse bis 98 kg wieder auf Tuchfühlung. Nach kanpp 90 Sekunden stand der Überlegenheitssieg des Ringers aus Urloffen fest. Urloffen kam wieder auf 6:8 heran.
Als ein Hohepunkt dieses Kampfabends war das Aufeinandertreffen von Ihnat Dishli gegen Manuel Wolfer bereits im Vorbericht angekündigt worden. Im letzten Jahr musste die Nachwuchshoffnung des ASV Urloffen noch die technische Überlegenheit des Hausen-Zellers akzeptieren. Im diesjährigen Kampf zeigte Dishli, dass er sich ringerisch weiterentwickelt hatte. Wolfer hatte an diesem Abend kein Rezept gegen den agilen Dishli. Nach sechs Minuten Kampfzeit stand es 6:0 für den jungen Urloffener. Unter dem Jubel der Fans konnten die Hornets zum 8:8 ausgleichen.
Oliver Sauer stand in der Klasse bis 86 kg ( greco)gegen Manuel Kiefer auf verlorenem Posten. Hausen-Zell konnte durch den zweiten Schultersieg des Abends wieder auf 8:12 davonziehen.
Glück hatte Patrik Köhli, dass seine Taktik aufging. Gegen den Hausen-Zeller Theo Schmittel verlegte sich Köhli darauf, die Aktionen von Schmittel zu kontern. Durch seine Ringweise lies er nur einen knappen 6:8 Sieg des Hausen-Zeller zu. Dies bedeutete lediglich einen Mannschaftspunkt auf dem Konto der Wiesentäler (8:13)
Vitalij Rosenberger hatte es in der Gewichtsklasse bis 80 kg Freisitl mit Denys Silanytsia zu tun. Noch vor Ablauf der 6. Minute der regulären Kampfzeit konnte Rosenberger eine technisch anspruchsvolle Wertung mit 4 Punkten erzielen. Dadurch drehte er den Kampf zum vielumjubelten 8:6 Punktsieg. (9:13)
Es folgte der Auftritt der Brüder Hiebsch. Im freien Stil stand der 16jährige Lars Hiebsch im Kader der Hornets. Er bekam es mit Bastian Kunz zu tun, welcher für den verletzten Patrick Käppeler im Kader der Wiesentäler stand. Der junge Hornet agierte sehr abgeklärt, und konnte mit 8:0 in Führung gehen. Zwar kam Kunz nochmals auf 8:6 heran, aber Hiebsch punktete entscheidend zum 10:6 und erkämpfte somit 2 Punkte für die Hornets zum 11:13. Gegen Jonas Benzing hatte Jan Hiebsch damit eine gute Ausgangsposition. Und Jan Hiebsch nutzte die Chance gegen den mehrfachen Teilnehmer an den Deutschen Meisterschaften. Mit seinem offensiven Ringkampfstil, der Bereitschaft aus dem Stand auch hohe Wurftechniken anzusetzen, gelang er zu einem viel umjubelten 7:3 Punktsieg.
Damit endete der Kampf 13:13. Insgesamt eine gerechte Punkteteilung, welche den gesamten Kampfverlauf widerspiegelte.
Bereits am Sonntag mussten die Perspektivringer nochmals auf die Matte. Dieses Mal ging es zum Auswärtskampf gegen den KSV Rheinfelden. Rheinfelden rang bisher eine ausgeglichene Oberligarunde und präsentierte sich am Sonntag als sehr unbequemer Gegner, dessen Durchschnittsalter mit 33 Jahren zeigt, das die Rheinfeldener vor allem von der Erfahrung und er Routine ihrer Ringer leben. Das Perspektivteam der Hornets setzt mit einem Durchschnittsalter von knapp 20 Jahren dagegen auf die Zukunft. Am Ende standen den fünf Siegen der Hornets auch fünf verlorene Kämpfe gegenüber. Mit Jan Hiebsch (0:2), Lars Hiebsch (0:3) und Aram Shikho (0:2) mussten gleich drei Siegringer des Kampfes gegen Hausen-Zell eine Niederlage akzeptieren. Mit Vincent von Czenstkowski (4:0) gegen Patrik Köhli und Kevin Kähny (4:0) gegen Oliver Sauer standen außerdem zwei Punktegaranten im Team des Hochrheins, welche von den Hornets nicht zu besiegen waren. Nur durch die Siege von Arne Zettwoch (4:0), dem hochkonzentriert ringenden Florian Ludwig (3:0), Ihnat Dishli (4:0), Vitalij Rosenberger (2:0) und Andrej Schwarzkopf (2:0) konnte ein Unentschieden (15:15) gesichert werden.
Beide Kämpfe des Perspektivteams aus Urloffen zeigen, dass die Nachwuchsringer des Bundesligisten gut in der Oberliga mitringen können. Mit nun zwei Siegen und zwei Unentschieden stehen die Hornets bei einer Niederlage auf dem 4. Platz der Oberliga.
- Mannschaft des ASV Urloffen kämpft sich auf den 3. Tabellenplatz.
Vor den Oberligakämpfen traten die jeweiligen Reservemannschaften gegeneinander an. Am Samstag musste man sich der Reserve von Hausen-Zell geschlagen mit 12:16 geschlagen geben. Die Punkte für Urloffen erkämpften Marius König (4); Dennis Halfmann (4) und Anton Schwarzkopf (4).
Am Sonntag wurde ein deutlicher 23:8 Sieg gegen die Reserve des KSV Rheinfelden errungen. Die Punkte erkämpften Leon Schmidt (4), Mohammad Bakhtyar (4), Patrik Köhli (3), Marius König (4), Dennis Halfmann (4) und Aram Shikho (4).
Jugendringer des ASV Urloffen unterliegen knapp der RKG Freiburg 2000
Einen knappen Kampf lieferten sich in Freiburg die Jugendringer des ASV Urloffen. Nach elf Kämpfen stand es 15:16 für die RKG Freiburg 2000. Die Punkte für Urloffen erkämpften Joshua Sauer (2), Max Huber (6), Timo Fischer (5) und Mika Kutz (2).
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