Nach einer gelungenen Tanz-Einstimmung am letzten Samstag in die neue Bundesligasaison 2026 durch die „Power-Weibs“ des TV Urloffen, begann der erwartet schwere Auftakt für die Hornets gegen den RSV Rotation Greiz. Greiz wurde seiner Favoritenrolle gerecht, zumal die Hornets aus Urloffen nicht in ihrer Bestbesetzung antreten konnten.
Die Ringerstaffel aus Thüringen, war auf dem Transfermarkt sehr aktiv gewesen, und trat im Ortenauer Merrettichort mit Bestbesetzung an. Im Gegensatz dazu mussten die Hornets auf ihre Neuzugänge Vincent Scherer (Verletzung) und Anri Putkaradze (WM-Vorbereitung) verzichten. Am Ende stand ein 6:17 für Rotation Greiz, auf der Anzeigetafel. Das Ergebnis täuscht allerdings etwas über den Kampfabend hinweg. Immerhin vier Siege konnten die Hornets für sich verbuchen. So konnte Sakt Guliyev in der Klasse bis 66 kg greco gegen die Nummer eins aus Aserbaidschan Murad Mammadov mit 5:3 gewinnen. Einen 2:0 Sieg erkämpfte sich der Nika Korshia, (75 kg greco)der Georgier im Dienste der Hornets gegen den tempramentvollen Türken Cengiz Arsian. Den dritten Sieg mit einem klaren 9:0 steuerte Joshua Knosp bei. Immer wieder setzte er seinen Gegner Maximilan Kahnt unter Druck. Am Ende stand ein 8:0 Punktsieg, und drei Mannschaftspunkte für den ASV Urloffen auf der Anzeigetafel. Den letzten Sieg für Hornets steuerte mit einem 2:0 Erfolg Urloffens Neuzugang Arif Niftullayev (Aserbeidschan) für Urloffen bei. Er kontrollierte seinen Gegner Ilja Klasner über den gesamten Kampfverlauf hinweg.
Bereits im ersten Kampf des Abends zeigte David Kiefer einen sehr guten Kampf gegen Razvan Kovacs. Immer wieder gelang es dem Urloffener seinen Gegner zu kontern, so dass er gegen den türkischen Topringer in den Reihen des RSV Greiz lediglich einen 6:12 Punktsieg zuließ. Was wäre gewesen, wenn: Mit dieser Frage könnte man den Kampf von Justin Federer beschreiben. Was wäre gewesen, wenn Federer seine blitzschnelle Angriffe früher in der zweiten Runde des Kampfes in der Klasse bis 71 kg (Freistil) gestartet hätte. Wäre dann ein Sieg gegen Moritz Langer möglich gewesen. Wäre dann ein Sieg gegen Langer möglich gewesen? Wir wissen es nicht. Nachdem Federer nach seinen erfolgreichen Beinangriffen nochmals an Moritz Langer herankam, setzte Federer zum Ende des Kampfes nochmals alles auf eine Karte. In einem letzten Angriff kurz vor Ende des Kampfes wurde er von Langer allerdings ausgekontert, was die 6:9 Niederlage des Urloffeners besiegelte. Stefan Käppeler, der nach einer Verletzung wieder im Team der Hornets stand, Domenik Chelo, der in der Klasse bis 80 Kg (greco) für den verhinderten Anri Putkaradze auf die Matte ging, sowie Andrej Schwarzkopf und Raphael Langenecker mussten die Stärke ihre Gegner anerkennen. Damit standen den vier Siegen der Hornets sechs Siege der Gästestaffel aus Greiz gegenüber.
Am nächsten Samstag geht es nun gegen den amtierenden Deutschen Mannschaftsmeister Wacker Burghausen. Ein Duell, bei dem die Favoritenrolle klar vergeben ist. Danach kommt es am 19.09. in der ASV Halle zum Derby Kampf gegen die RKG Reilingen/Hockenheim. Dieser Kampf vor heimischer Kullisse verspricht wieder ein spannender Ringkampfabend für die Fans zu werden.
Bild: Joshua Knosp (rot) im Angriff für den ASV Urloffen
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