Mit der Reise der Hornets an diesem Samstag zum KSC Hösbach endet die WM-Pause der Bundesligaringer. Die Unterfranken aus der Region des Vorspessart gelten am 8ten Kampftag der Ringerbundesliga als klarer Favorit gegen die Hornets aus Urloffen. Hösbach, die sich selbst die „Vikings“ nennen, konnte mit sechs Siegen und einer Niederlage den 3.Tabellenplatz erkämpfen, und steht damit faktisch bereits als Teilnehmer der Endrunde um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft fest. Eindrucksvolle Siege verbuchten die Unterfranken gegen den ASV Schorndorf (25:5), den AC Lichtenfels (22:7) und gegen Rotation Greiz (16:11), jeweils Topmannschaften, welche sich berechtigte Hoffnungen auf die Teilnahme der Playoffs machen. Lediglich gegen den Meisterschaftsfavoriten SVG 04 Weingarten musste im ersten Kampf dieser Verbandsrunde eine Niederlage hingenommen werden.
Durch den Wechsel der Stilarten und die vielen Kaderoptionen, über die die Vikings verfügen, ist unklar, mit welcher Mannschaft der KSC am Samstag gegen die Hornets aus der Ortenau antreten wird. Die ausländischen Topringer, allen voran der Kasachstaner Daulet Temirzhanov, der nach seinem 7. Sieg die Bundesligabestenliste anführt, werden ergänzt durch eine sehr starke Deutschachse. Im ersten Rückrundenkampf gegen die KG Baienfurt/Ravensburg kamen hier Nurman Bayran (61 kg greco), Tim Müller (75 kg Feistil), Felix Schmitt (80 kg greco), Ahmed Dudarov (86 kg Freistil), Erik Löser (98 kg greco) und Robin Ferdinand (130 kg Freistil) zum Einsatz. Die deutschen Ringer des KSC Hösbach zählen seit Jahren zur nationalen Spitze.
Die Ringer des ASV Urloffen werden hoch motiviert in den Kampf gehen. Neben dem bewährten Mannschaftskader können die Hornets mit dem Georgier Anri Putkaradze und dem Litauer Mindaugas Venckaitis, nach der WM-Pause, endlich ihre zwei Topringer in den Mannschaftskampf einbringen, und sich so eine kleine Siegchance bewahren.
Neueste Kommentare