Am letzten Sonntag, 01. November 2026 trat das Perspektivteam der Hornets aus den Tabellenführer RG Eiche-Allensbach. Beide Teams konnten jeweils fünf Kämpfe für sich entscheiden. Am Ende waren es die stärkeren Einzelergebnisse der Ringer vom Bodensee, welche den Ausschlag gaben, und die Meerrettichdörfler mit leeren Händen zurückließen.

57 kg (Greco): Keine Probleme hatte Alexander Tonn gegen Arne Zettwoch. Der Urloffener ließ sich von Tonn mehrfach durchdrehen. Bereits nach knapp 2 Minuten stand der Überlegenheitssieg des Allensbacher fest. (0:4)

130 kg (Freistil): Hier boten die Hornets mit Daniel Fischer ihren ersten Siegringer auf. Ihm stand Dominik Stadler gegenüber. Die ersten beiden Minuten verliefen ereignislos. Kurs vor der Halbzeitpause konnte Fischer einen Hüftschwung ansetzen, und vier technische Punkte erzielen. In der zweiten Runde konnte Fischer zuerst einen Aktivitätspunkt erkämpfen. Danach gelang ihm ein sauberer Doppelbeinangriff aus dem er Stadler ausheben und werfen konnte. Somit endete der Kampf mit 9:0 Punkten für Fischer. (3:4)

61 kg (Freistil): Gegen den Allensbacher Topringer Ghenadi Tulbea stand der Urloffener Ringer Mohammed Ahmed Bakhtyar auf verlorenem Posten. Trotz kräftiger Gegenwehr musste Bakhtyar, die Überlegenheit seines Gegners anerkennen. (3:8)

98 kg (Greco): Da sich Anton Schwarzkopf im letzten Kampf der Vorrunde verletzt hatte, kam am Sonntag Dennis Halfmann zum Einsatz. Sein Gegner Hadis Vehapi (mehrfacher Teilnehmer bei Deutschen Meisterschaften) zeigte Halfmann seine Grenzen auf. Bereits nach einer Minute fand sich Halfmann auf beiden Schultern wieder. Allensbach zog damit auf 3:12 davon.

66 kg (Greco): Für die Hornets trat Patrik Köhli gegen Nurali Temaburlatov (Allensbach) an. Der Allensbacher bestimmte den Kampf in der ersten Hälfte, und ging mit 6:0 in Führung. Nach der Pause hatte sich Köhli besser auf seinen Gegner eingestellt. Nurali Temaburlatov versuchte sich in der zweiten Hälfte des Kampfes immer stärker, den Angriffen von Köhli zu entziehen. Nachdem der Allensbacher sich lautstark über die Wertungen des Kampfrichters beschwerte, wurde er wegen Unsportlichkeit von der Matte gestellt. (7:12)

86 kg (Freistil): Mit Vitalij Rosenberger präsentierte der ASV Urloffen in dieser Gewichtsklasse einen Top-Ringer. Rosenberger zählt, trotz seiner Jugend, zu den besten Freistilringer, die keinen Punkt auf der Matte verloren geben. Dies musste auch sein Gegner David Gert zur Kenntnis nehmen. Nach sechs Minuten stand ein hart umkämpfter 8:5 Punktsieg für Rosenberger auf der Anzeigetafel. (9:12)

71 kg (Freistil): Gegen Robin Bader aus Allensbach trat David Kiefer an. Kiefer konnte nach verhaltenem Beginn den Kampf kontrollieren, und das junge Talent Bodensee mit 7:1 Punkten besiegen, und damit zwei weitere Punkte auf das Mannschaftskonto des ASV Urloffen packen. Leider zu wenig, um den Mannschaftskampf insgesamt noch gewinnen zu können. (11:12).

80 kg (greco): Bis zur zweiten Minute sah es so aus, als ob Raphael Langenecker gegen den favorisierten Artur Pinsack eine Überraschung erkämpfen könnte. Dann allerdings drehte der Allensbacher auf, zeigte, warum er zu den deutschen Nachwuchstalenten zählte und erkämpfte sich wiederum einen Überlegenheitssieg für den Tabellenführer (11:16).

75 kg (greco): Jan Hiebsch musste gegen Donior Islamov antreten. Hiebsch ließ sich bereits nach 15 Sekunden vom moldawischen Topringer und mehrfachen Medaillengewinner bei Europameisterschaften durch einen klassischen Schulterschwung überraschen, aus dem es für den jungen Urloffener keine Befreiung mehr gab. (11:20).

75 kg (Freistil): Nur noch Ergebniskosmetik konnte Justin Federer für die Hornets betreiben. Im letzten Kampf des Abends gelang ihm gegen Khamza Temarbulatov nach zwei Minuten ein klarer Überlegenheitssieg. Damit stand am Ende ein 15:20 auf der Anzeigetafel.