Als Tabellenvorletzter reisten die Hornets des ASV Urloffen ins Saarland, um beim Tabellennachbarn, der RG Saarbrücken, die ersten Punkte in der Bundesligasaison 2026 zu erkämpfen. Eindrucksvoll demonstrierten die Ringer aus der Ortenau, bei den Saarringern in einem richtungsweisenden Kampf ihre Bundesligatauglichkeit. Acht Siege, davon sechs Überlegenheitssiege, und ein Schultersieg waren die Grundlage dafür, dass die „Saarland-Löwen“ regelrecht mit 30:4 von der Matte gefegt.wurde.
David Kiefer bekam es in der Klasse bis 61 kg Freistil mit dem Franzosen Imad El Marbouh zu tun. Nach knapp drei Minuten stand der Überlegenheitssieg von Kiefer fest (4:0). Arif Niftullayev (130 kg greco), Sakit Guliyev (66 kg greco), Daniel Fischer (98 kg Freistil) und Justin Federer (71 kg Freistil9 beendeten die folgenden Kämpfe ebenfalls durch technische Überlegenheit. Nach fünf Kämpfen stand es 20:0 für den ASV Urloffen.
Gegen den Türken Zuncay Besler im Team der Saarlandringer ging Raphael Langenecker von den Hornets über die volle Kampfzeit von sechs Minuten. Erst Im sechsten Kampf des Abends konnte der Saarringer mit 13:3 die ersten Punkte für die RG Saarbrücken holen (20:3).
Einmal mehr demonstrierte Nika Korshia sein ringerisches Können. Sein Gegner Kai Wagner hatte der Bodentechnik des Hornets nichts entgegen zu setzen. Nach knapp zwei Minuten war das ungleiche Duell beendet. (24:3)
Der Urloffener Joshua Knosp ließ sich gleich zu Beginn des Kampfes in der Klasse bis 80 kg (Freistil) von Muhammad Abdurachmonov drei technische Punkte abnehmen. Danach passierte nichts mehr, so dass der Belgier im Team der Saarländer eine Aktivitätsverwarnung erhielt. Den zweiten Kampf des Abends über die volle Kampfzeit ging am Ende mit 3:1 an den Saarlandrnnger. (24:4)
Stefan Käppeler sammelte gegen den Iraner Motlagh Paskeh Punkt um Punkt. Ab der dritten Minute hatte sich der Saarländer besser auf den Kampfstil des Hornets eingestellt, so dass er nochmals auf 5:6 herankam. In der letzten Minute des Kampfes erhöhte Käppeler nochmals das Kampftempo. Durch einen starken Wurf aus dem Stand brachte er seinen Gegner in die Bodenlage und konnte auf 11:5 davonziehen. (26:4)
Den Mannschaftskampf beendete Domenik Chelo gegen William Zakari. Bereits in der ersten Minute konnte der Hornet seinen Gegner durch einen technisch sauber gezogenen Kopfhüftschwung überraschen und auf beide Schultern zwingen (30:4)
Ein Sieg in dieser Höhe gegen die Saarländer kam genau zum richtigen Zeitpunkt, erwarten die Hornets am nächsten Samstag doch den Tabellenzwölften Erzgebirge Aue in der heimischen Kampfarena. Mit einem Sieg gegen Aue könnte ein weiterer wichtigen Schritt aus der Abstiegszone gemacht werden.
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