Hohenlimburg/Urloffen…(rs)…Noch während der Endrunde zur Deutschen Mannschaftsmeisterschaften heißt es für die Athleten des aus Südbaden sich auf die Deutschen Meisterschaften 2026 vorzubereiten. Mit Vitalij Rosenberger und Lars Hiebsch sind auch zwei talentierte Jugendringer der Jugendakademie des ASV Urloffen im Freistilkader (U17) des Landestrainers am Start. Den Auftakt für die beiden Nachwuchstalente des ASV Urloffen bildete am 24. Januar 2026 das DRB-Sichtungsturnier in Hohenlimburg unter der Regie des Ringerverbandes Nordrhein-Westfalen.
Bei diesem Sichtungsturnier, an dem die Nachwuchshoffnungen aus 18 Landesverbänden teilnahmen, ging es für die jungen Hornets um eine klare Standortbestimmung für die im März stattfindenden Deutschen U17 Meisterschaften im freien Stil. Sowohl Lars Hiebsch (71 kg) als auch Vitalij Rosenberger trafen in ihren Wettkampfgruppen auf ein starkes Teilnehmerfeld, hatten sich doch jeweils 15 Sportler aus den verschiedenen Landesverbänden gemeldet.
Lars Hiebsch, der erstmalig in dieser Altersgruppe an den Start ging, hatte am Anfang sehr mit seiner Nervosität zu kämpfen. Gegen den letztjährigen Deutschen Meister (U14) musste er eine klare Punktniederlage hinnehmen. Danach fand der junge Hornet besser in den Wettkampf. Den zweiten Kampf konnte er klar gewinnen. Im dritten und letzten Kampf fand er gegen seinen südbadischen Teamkollegen Vladislaw Harcenko keinen Ansatzpunkt, um zu gewinnen. Letztlich musste er sich mit 8:1 geschlagen geben. Hiebsch beendete das Turnier mit dem 7. Platz.
Vitalij Rosenberger bestätigte in diesem Turnier seine derzeit starke Form. Bereits in den Mannschaftskämpfen der letzten Verbandsrunde konnte man die positive sportliche Entwicklung des jungen Urloffener klar erkennen. Rosenberger gelang es, diese Entwicklung auf der Matte abzurufen. Seinen ersten Kampf gewann er nach Punkten. Danach folgten drei weitere klare Punktsiege, welchen Rosenberger den Finalplatz in der Klasse bis 80 kg Freistil sicherte. Gegen Eurardo-Florian Citu vom Landesverband Bayern kämpfte der Rosenberger auf Augenhöhe. Am Ende reichte eine kleine Unachtsamkeit, die zum knappen 4:1 Sieg des Gegners aus Bayern reichte.

 

Auch dem Bundestrainer entging bei diesem Turnier nicht, dass sich mit Vitalij Rosenberger ein möglicher Medaillenkandidat für die Meisterschaften präsentierte.