Als die Hornets am letzten Samstag zur Gewichtskontrolle antraten, ging ein Raunen durch die Mannschaft. Die Neuverpflichtung des KSV Witten in der Klasse bis 75 kg Freisitl ging mit 200 Gramm Übergewicht über die Waage. Damit kamen die Horents bereits vor dem Kampf zu vier Mannschaftspunkte, und Stefan Käppeler zu einem ruhigen Kampfabend. Jetzt galt es, die offenen Kämpfe zu gewinnen, und insgesamt nur die „unvermeidlichen“ Punkte abzugeben

61 kg Freistil: Gegen die ständigen Angriffe des  türkischen Meisters Jusuf Demir im Dress der Wittener setzte Kiefer seine gesamte Erfahrung ein. So gellang es ihm, die Niederlage in Grenzen zu halten. Statt 4 Punkte wurden den Westfalen nur drei Punkte aus diesem Kampf gutgeschrieben. (0:3)

130 kg griech.-röm.: Arif Niftullayev vom ASV Urloffen bekam es mit dem zweiten Neuzugang Simeon Stankovich zu tun. Beide lieferten sich einen ausgeglichenen Kampf, den Niftullayev am Ende mit 5:2 für die Hornets entscheiden konnte. Auch hier hatten sich die Hornets einen höheren Sieg erhofft.(2:3)

66 kg griech.-röm.: 16:2 lautete das Endergebnis aus dieser Begegnung für den Urloffener Siegringer Sakit Guliyev. Damit fehlte ein Punkt zum Überlegenheitssieger. Guliyev versuchte ab der 4 Minute – beim Stand von 14:0, alles, um den fehlenden Punkt noch zu erkämpfen. Dabei agierte Sakit Guliyev so unglücklich, dass er vom Kampfrichter eine Verwarnung erhielt. Dies brachte dem Ringer aus Witten zwei Punkte ein. Trotz der letzten Aktion des Hornets zum 16:2 reichte es damit nicht zum 4:0 Sieg der Hornets. (5:3)

98 kg Freistil: Der aus Schorndorf zum KSV Witten gewechselte Kiril Kildau gehört zu den Nachwuchshoffnungen des Deutschen Ringerbundes. Der Urloffender Neuzugang, eigentlich für die Gewichtsklasse bis 86 kg verpflichtet, stelle sich in den Dienst der Mannschaft und trat trotz Untergewicht in der höheren Gewichtsklasse an. Gegen Kildau. Ulamec lieferte Kildau einen starken Kampf, konnte aber eine 12:4 Niederlage nicht verhindern. Exakt 8 Punkte Differenz, die für einen 3:0 Punktsieg statt 2:0 ausreichten.(5:6)

71 kg Freistil.:  Seine Klasse in dieser Gewichtsklasse bewies Justin ‚Federer. Gegen den Wittender Routinier und Punktegarant Adnrej Perpelita ließ der junge Hornet nur einen Punktsieg zu. (5:8)

86 kg griech.-röm.: Paphael Langenecker stellt sich jede Woche in den Dienst der Urloffener Mannschaft. Gegen Nico Brunner gab es für den Ersatz des verletzten Vincent Scherer nichts zu gewinnen. Nach 2 Minuten stand der Überlegenheitssieg des Witternrs fest. (5:12)

75 kg griech.-röm.: Nach dem ringerischen Auftritt von Nika Korshia hofften die Horents nochmals auf ihre Siegchance. Gegen Milad Aloutsche zeigte der Georgier im Dress der Meerrettichdörfler Greco-Ringen vom Feinsten. Bereits nach 2 Minuten stand der Überlegenheitssieg für Urloffen fest. (9:12)

80 kg Freistil: Den Sieghoffnungen der Hornets versetzte Gregor Eigenbrodt direkt im nächsten Kampf gegen Joshua Knosp einen Dämpfer. Eigenbrodt hatte sich auf den Kampfstil des Urloffeners sehr gut eingesteltl, und ließ keine Wertung zu. Im Gegenzug gelang es dem Wittener nach einer Minute selbst zu punkten. Nach zwei Minuten konnte Eigenbrodt auf 4:0 erhöhen, um den Kampf am Ende mit 6:0 zu gewinnen. (9:14)

75 kg Freistil: Hier gingen die Punkte auf Grund des Übergewichts von Hisir Ozdeoev vom KSV Witten kampflos an die Hornets. (13:14)

80 kg griech.-röm.: Nur ein Sieg für Domenik Chelo mit mind. drei Punkten Differenz hätten noch zu einem Mannschaftserfolg für die Hornets geführt. Gegner von Chelo an diesem Abend war der Rumäne Ilie Cojocari. Chelo gelang es nicht, dem Kampf eigene Impulse zu geben. Zweimal musste der Hornet in die angeordnete Bodenlage, was zu einer 2:0 Führung des Witteners reichte. Im gesamten Kampfverlauf gab es keine technische Wertung, so dass der Kampf am Ende mit 1:0 für die Westfalen notiert wurde. (Endergebnis: 13:15)

Am Ende stand für die Hornets wieder eine knappe Niederlage. Gleichzeitig zeigten die einzelnen Kämpfe allerdings, dass ein Sieg möglich gewesen wäre, was sicherlich Hoffnung machen kann, in den folgenden Kämpfen zu punkten.
Allerdings erwarten die Hornets am nächsten Samstag den Liga-Primus und Meisterschaftsfavoriten  SC Kleinostheim in der ASV Halle. Eine Mannschaft die bisher ungeschlagen ist und die RG Freiburg 2000 beim letzten Kampf mit 25:7 nach Hause schickte.