Urloffen…(rs)… Als echter Gradmesser im Ringen gelten die Baden-Württembergischen Meisterschaften der Altersklasse U20 (Jahrgang 2006 – 2009). Am 28. Februar kämpften 182 Ringer aus Südbaden, Nordbaden und Württemberg im freien Stil und im gr.-röm. Stil unter den Augen der anwesenden Landestrainer um den Meistertitel. Die hohe Qualität der Meisterschaft zeigte sich auch darin, dass praktisch die gesamte nationale Elite aus 51 Vereinen aus Baden-Württemberg am Start waren. Neben dem Meistertitel ging es auch darum, sich durch sehr gute Kämpfe für die Deutschen Meisterschaften U20 zu empfehlen.

Folgende Meister wurden ermittelt:
Freistil:
Alexander Schweng (57 kg; KSV Ludwigsburg-Neckarweihingen); Iannis Lupu (61 kg, KSV Haslach i.K.); William Lehr (65 kg; KG Baienfurt); Dario Fischietti (70 kg; RKG Freiburg 2000); Jason Keil (74 kg, TuS Adelhausen); Elias Kunz (79 kg; KSC Graben-Neudorf); Victor Schlegel (86 kg; KSV Ludwigsburg-Neckarweihingen); Emil Ulamec (92 kg; ASV Urloffen); Jens Rettenmaier (97 kg; KSV Aalen 05), Mark Cherechecha (125 kg; KSV Ludwigsburg-Neckarweihingen).

gr.-röm. Stil:
Noah End (55 kg; AC Ziegelhausen); Amstrong Koussak (60 kg;  RSV Benningen); Timur Demir (63 kg; SG Weilimdorf); Vatslav Vashedsky (67 kg; RKG Reilingen-Hockenheim); Kyriakso Papadopoulos (72 kg; SV Fellbach); Maximilian Rettinger (77 kg; KSV Aalen 05); Bogomir Eismont (82 kg; KSV Aalen 05); Jan Pfaffenrot (87 kg; KSV Haslach i.K.); Keymi Rothweiler (97 kg (RKG Reilingen-Hockenheim; Luis Hils (130 kg; KSV Tennenbronn).

Die aktuelle sehr gute Nachwuchsarbeit des ASV Urloffen zeigte sich auch darin, dass insgesamt 10 Ringer der Hornets sehr erfolgreich ins Wettkampfgeschehen eingriffen, und sich die Vereinswertung sichern konnten.

Ihnat Dishli (Jahrgang 2009) dominierte seine Pool in der Klasse bis 65 kg (Freistil). Im Finale traf er dann auf den drei Jahre älteren William Lehr aus Württemberg. Nach einem ausgeglichenen Kampf reichte eine Unachtsamkeit, um gegen den Favoriten aus Baienfurt noch auf Schulter zu verlieren. Die Silbermedaille kann aber durchaus als hervorragendes Ergebnis des jungen Hornet bei seiner ersten Meisterschaft gewertet werden.

In der Gewichtsklasse bis 74 kg (Feistil) trat mit Justin Federer der letztjährigen Deutschen Meisterschaften (70 kg) an. Erwartungsgemäß zeigte Federer im Turnierverlauf, warum er gegenwärtig zu den stärksten nationalen Nachwuchsringer zählt. In den ersten vier Kämpfe ließ er der Konkurrenz keine Chance. Mit Spannung erwartete das Publikum den Kampf zwischen Justin Federer und Jason Keil (ebenfalls Südbaden). Jason Keil, der amtierende Deutsche Meister ((17) und fünfte der Europameisterschaften (U17) gehört wie Federer zum Nachwuchskader des Deutschen –Ringerbundes. In einem sehr ausgeglichenen Kampf gelang es Justin Federer mit 3:0 in Führung zu gehen. Erst in der fünften Minuten konnte Keil auf 3:2 verkürzen. Kanpp vor Ende des Kampfes gelang es Keil seinen Gegner nochmals von der Matte zu drängen, und so beim Stand von 3:3 auf Grund der letzten Wertung diesen Kampf für sich zu entscheiden. Seinen ganzen Frust über die knappe Niederlage ließ Federer seinen Gegner  im Kampf um die Bronzemedaille spüren. Innerhalb von zwei Minuten beendete er den Kampf durch technische Überlegenheit.

Ebenfalls in der gleichen Gewichtsklasse trat mit Marius König ein zweiter Ringer aus der Talentschmiede des ASV Urloffen an. Mit seinem fünften Platz präsentierte sich auch König in sehr guter Verfassung.

Vitalij Rosenberger zeigte bei seinen ersten Meisterschaften eine hervorragende Leistung. Obwohl er als einer der jüngsten in dieses Turnier ging, konnte er sich unter 13 Teilnehmern mit dem Gewinn der Bronzemedaille durchsetzen.

Ihrem Neuzugang Emil Ulamec der konnten die Hornets auch für die Einzelmeisterschaften eine optimale ringerische Bühne bieten. Mit dem Gewinn des Meistertitels zeigte Emil, welches Potenzial in dem jungen Württemberg, welcher zukünftig für den ASV Urloffen an den Start geht, steckt.

Florian Ludwig trat in der Gewichtsklasse bis 60 kg (gr.-röm.Stil) für die Hornets an. Gegen die Elite dieser Gewichtsklasse war Florian körperlich noch unterlegen, ist er doch eigentlich in der Klasse bis 55 kg zu Hause. Am Ende stand der 4. Platz auf der Ergebnisliste. Diese Platzierung stand am Ende des Tages auch bei Jan Hiebsch in der Urkunde. Nach drei klaren Siegen musste Jan gegen den späteren Zweitplatzierten und auch im Kampf um Platz drei knappe Niederlagen akzeptieren.

Timo Sauer und Fabian König konnten sich trotz ihrer Auftaktsiege leider nicht platzieren. Unpatziert blieb auch Mohammad Bakhlyar. konnten sich leider nicht platzieren.